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    • Video 1: Vorstellung IO-Link

    • IO-Link ist eine weltweit standardisierte I/O-Technologie (IEC 61131-9), um mit Sensoren und Aktoren zu kommunizieren. Sie entstand durch Zusammenarbeit des Firmenzusammenschlusses von internationalen Sensor-/Aktorherstellern.
      Als eine serielle Punkt-zu-Punkt-Kommunikation ermöglicht sie die Verbindung zwischen
      Sensor/Aktor und dem IO-Link-Master.


      Das IO-Link-System besteht insgesamt aus 4 Komponenten:

      1.  Der IO-Link-Master z.B. ET 200SP Kommunikationsmodul IO-Link Master CM 4xIO-Link.
        IO-Link-Modul
        Abb. 1: CM 4xIO-Link

      2. IO-Link-Device (Sensoren, Aktoren, Ventile, Motorstarter, I/O-Module) wie z.B. Ultraschallsensor UC250-F77 von Pepperl&Fuchs.
        Ultraschall-Sensor Pepperl&Fuchs
        Abb. 2: Ultraschallsensor

      3. Ungeschirmte 3- bzw. 5-Leiter-Standardleitungen mit M12-Steckverbinder.
        Aktorleitung
        Abb. 3: Aktorleitung

      4. Engineeringtool zur Projektierung und Parametrierung von IO-Link z.B. S7-PCT.

      Der IO-Link-Master stellt über ein Bussystem wie Profinet eine Verbindung zur CPU des Automatisierungssystems her und ist die Brücke zwischen Bussystem und Punkt-zu-Punkt-Kommunikation der Devices. Er speichert zudem die vorgenommenen Parametereinstellungen der einzelnen Sensoren. Dies ermöglicht einen schnellen und einfachen Austausch der Geräte auch im laufenden Betrieb. Die IO-Devices sind dabei über standardisierte 3-/5-Ader-Leitungen mit dem IO-Link-Master verbunden. Über M12-Steckverbindungen sind die Devices einfach und verpolungssicher anzuschließen und erfüllen die Schutzart IP65/67. Somit kann der IO-Link-Master im Schaltschrank als auch direkt in der Anlage vor Ort integriert werden. Mit dem Engineeringtool werden die Devices konfiguriert und parametriert und so für den jeweiligen Einsatz im System eingerichtet.


      Dieses System bietet viele Vorteile, die die Arbeit mit Sensoren und Aktoren erleichtern:

      • geringer Verdrahtungsaufwand
      • Herstellerunabhängigkeit
      • Zeitersparnis bei Inbetriebnahme und Wartung
      • Sensor/Aktortechnik mit Diagnoseinformationen
                                                                              Systemabbild
      Abb. 4: Systemaufbau

    • In diesem Abschnitt wird dir gezeigt, wie du die IO-Link-Komponenten miteinander verbindest und worauf dabei zu achten ist.

    • In diesem Abschnitt wird dir gezeigt, wie du mit dem TIA-Portal einen IO-Link-Snesor konfigurieren und parametrieren kannst.

    • In diesem Abschnitt wird dir gezeigt, wie du Funktionen von IO-Devices in dein jeweiliges SPS-Programm einbettest.